Irland Journal XXII

 

 


                                               irland journal XXII, 4.11

 

                                             Sprachschule Bluefeather

Viele, viele gute Gründe gibt es,beim Produkt Sprachschulen

zunächst einmal sehr skeptisch zu sein.

Nachlesbar (samt Preisen, Hinweisen

usw.) in unserer„Sprachschulbroschüre"

auf www.gaeltacht.de; dann: „Aktivurlaub",

dann „Englisch lernen".

Aber alle guten Gründe sprechen für

Greg Rosenstock und seine Bluefeather

School, bzw. dem, was davon übrig geblieben

ist und was er seit geraumer

Zeit davon wieder neu aufbaut.

Unsere „Sonderreporterin" Waltraud

Straubinger hielt und hält sich immer

wieder in Wicklow auf und hat Greg,

auch in unserem Auftrag, besucht.

 

                                 Bluefeather - Die Sprachschule in Bray,

                                                   im Süden Dublins.

 

Ich treffe Greg Rosenstock in Bray, seinem Wohnort.

Wir treffen uns zur vereinbarten Zeit vor dem

Esplande Hotel und trinken gemeinsam eine Tasse

Tee. Ein kleiner, kurzer Regenschauer (durchaus

üblich für diese Jahreszeit) vertreibt uns nach innen.

Wir unterhalten uns, Gegründet wurde die Sprachschule

von ihm 1983 in Monkstown.

Vorangegangen war eine Ausbildung zum Lehrer in Irland.

Daran schlossen sich Auslandsaufenthalte als Englischlehrer

an, z.B. in Gymnasien in Vreden und

Hamburg. Danach war er für 2 Jahre in Kuweit als

Ausbildungsleiter für Englisch tätig. Aber es zog

ihn wieder zurück nach Irland und so gründete

er seine Sprachschule.

2006 musste er die Sprachschule aus persönlichen

Gründen vorübergehend schliessen.

Später dann eröffnete er die jetzige Schule unter seinem alten

Namen „Bluefeather" neu mit dem Slogan

„A school is its teachers".

  

Wie wahr!: er hat engagierte Lehrer in seinem Team,

mit vielleicht etwas anderen, individuellen Methoden,

z.B. „Diane on the move": Englisch lernen so nebenbei beim

Wandern. Eine klasse Idee.

Bei Greg kann fast jeder individuelle Wunsch erfüllt

werden. Ob Einzelunterricht, noch kleinere

Gruppe, ob eine Woche Kurs oder weniger, etc.

Für alle Wünsche wird nach einer Lösung gesucht.

Mein „German-English" korrigiert er so nebenbei

an manchen Stellen. Echt gut. Man gewöhnt sich

nämlich schnell an seine eigenen, falschen Redewendungen.

Für die Aufenthalte der Lernwilligen

hat Bluefeather Kontakte zu Privatunterkünften

mit Frühstück und einfachem Abendessen. Ist aber

nicht zwingend. Wenn jemand lieber im Hotel

wohnt , ist auch das kein Problem. Eine ausgesprochen

freundliche, gute Umgebung von kurzen

Wegen ist das - für nahezu jeden Geldbeutel.

Also die allerbesten Voraussetzung für

STRESSFREIES LERNEN. Englischlernen kann

so schön sein, auf einer wunderbaren Insel,

in einer freundlichen Schule.

 

Diese Antworten gab mir Greg so auf Englisch:

 

The classes take place in the host-families

 (to whom we pay rent) so the teacher

goes to the student(s), not vice versa! Other

than that, everything is much the same as they

would have expected in Monkstown, as 1:1 or

minigroup students. We make a virtue out of the

necessity by reminding people that they don't have

to commute, there are no disturbances, no overcrowding,

no mixed levels, no mixed languages

during the breaks. Students 'hit the ground running',

as we say, and the focus is on them and on

their target language requirements from the outset.

I called it Bluefeather in the 80's because every

other school was either the Institute of Languages

or the Academy of English, etc. so I decided

to go for an image instead of a concept.

The blue feather is an ancient symbol of truth which,

legend has it, originated in the lost continent of Mu

that sank in the Pacific. The feather resurfaced in

ancient America and again in ancient Egypt, on

Thoth's scales in The Book of The Dead.

Whatever about all that, I thought the blue feather

would be an image people would remember

more easily than the other abstract names used for schools.

 

Er hat supertolle Ideen. Zum Beispiel nimmt er ca.

16 jährige Jugendliche mit in die Stadt, zeigt ihnen

die Museen und andere Sehenswürdigkeiten.

Erst erzählt er einiges, dann aber sollen die Jugendlichen

ihm ihre Eindrücke und Gedanken

schildern. Natürlich in der für sie fremden Sprache.

Ein lebendiger Austausch. Und für diese Altersgruppe

interessanter, als einfach durchs Museum

durchzulaufen. Lernen können dann beide. Lehrer

und Schüler. Verschiedene Aspekte und Eindrücke.

Anschließend Reflexion. Jeder bekommt dann

eine CD darüber. Oder er macht einen Spaziergang

mit seinen Schüler an den Klippen entlang

und sie reden eben miteinander. Wie gesagt, learning

by doing.

Greg ist ein sehr netter, aufmerksamer, einfühlsamer

Mensch, bei dem es Spass macht zu lernen.

Wie er im Internet sagt: A school is its teachers.

 

Alle Kurse können auch über Gaeltacht Irland Reisen

gebucht worden, www.gaeltacht.de